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Starke Frauen und was sie bewegt

Café Koppelschleuse, An der Koppelschleuse 20, 49716 Meppen
Mittwoch 18.09.2019, 19:30 Uhr – 21:30 Uhr
10 – 15 €

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Kulturnetzwerk Koppelschleuse Meppen
Kulturwerk Meppen

Feridun Zaimoglu interessiert sich seit jeher für die Geschichten von Frauen, zwei seiner Romane – „Leyla“ und „Isabel“ – tragen die Namen ihrer Hauptfiguren. „Die Geschichte der Frau“, Zaimoglus neues Buch, das für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 nominiert wurde, ist ein großer literarischer Gesang auf zehn außerordentliche Frauen von der biblischen bis in die Jetztzeit. Zugleich ist es ein klares Bekenntnis für eine neue Menschheitserzählung – aus der Sicht der Frauen, deren Geschichten kaum überliefert wurden, denen es in einer von Männern dominierten Welt vorbehalten war, zu schweigen. Zaimoglu lässt sie nun jedoch mit ihren ganz eigenen, kraftvollen und poetischen Stimmen zu Wort kommen und lebendig werden: von Antigone und Brunhild über die der Hexerei bezichtigte Prista Frühbottin bis zur Gastarbeiterin Leyla und zu Valerie Solanas.  

Und wer sind die couragierten Frauen von heute? Der Elisabeth Sandmann Verlag präsentiert im Buchprojekt „200 Frauen – Was uns bewegt“ Porträts von engagierten, ausdrucksstarken Frauen aus aller Welt, manche berühmt, andere unbekannt, die den Blick auf unsere Welt verändern. Dazu gehört auch die Journalistin Nahid Shahalimi. In Einbeck, Melle, Meppen und Worpswede sprechen jeweils unterschiedliche Moderatorinnen und Moderatoren mit Feridun Zaimoglu darüber, was es heißt, eine mutige Frau zu sein – damals wie heute.


Diese Veranstaltung ist eingebettet in das Projekt „Unsere Stadt liest ein Buch“ im Rahmen des Literaturfestes. Weitere Informationen finden Sie hier.

Feridun Zaimoglu, Foto: Melanie Grande

Feridun Zaimoglu lebt als freier Autor, bildender Künstler und Journalist in Kiel. Er schreibt für Die Welt, Die Zeit und die FAZ und erhielt für sein literarisches Werk zahlreiche Preise, wie den Preis der Literaturhäuser 2012 und den Berliner Literaturpreis 2016. Seine Romane „Isabel“, „Siebentürmeviertel“ und „Evangelio“ waren für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Nahid Shahalimi, Foto: Isa Foltin / Getty Images

Nahid Shahalimi wurde 1973 in der afghanischen Hauptstadt Kabul geboren und ist als junges Mädchen mit ihrer Mutter und ihren Schwestern aus dem Land geflohen. Sie wuchs unter anderem in Pakistan, Spanien, Deutschland, den USA und Kanada auf. Sie studierte Bildende Kunst am Champlain College an der Südküste von Montréal sowie Politik und Südostasien-Studien mit dem Schwerpunkt Menschenrechte an der Concordia University in Montréal. Sie ist Gründerin und Vorsitzende der Hope Foundation for Women and Children in Afghanistan und Mitglied im Nationalkomitee von UNICEF Deutschland. 2009 startete sie "We, the Women – Germany", eine Wanderausstellung und ein Journal zur Würdigung starker, inspirierender deutscher Frauen. 2017 erschien ihr Buch "Wo Mut die Seele trägt. Wir Frauen in Afghanistan" mit Porträts von afghanischen Frauen und Mädchen. Nahid Shahalimi spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Dari.

Foto: Burkhard Sievers
Spielstätte Café Koppelschleuse, An der Koppelschleuse 20, 49716 Meppen
Das Café Koppelschleuse ist der gastronomische Mittelpunkt des Kulturnetzwerkes Koppelschleuse Meppen. Es ist eingebettet in einen malerischen Park und liegt zwischen der historischen Königlich-Hannoverschen Wasserbauinspektion, die heute den Meppener Kunstkreis beheimatet und dem von Franz Erhard Walther als Skulptur gestalteten Jugend- und Kulturgästehaus. Betrieben wird es als Inklusionsprojekt vom St.-Vitus-Werk.
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